{"id":2802,"date":"2023-12-12T21:14:47","date_gmt":"2023-12-12T20:14:47","guid":{"rendered":"http:\/\/modernebiotechnologie.de\/?page_id=2802"},"modified":"2023-12-12T21:14:48","modified_gmt":"2023-12-12T20:14:48","slug":"erasmus-treffen-in-vilnius","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/modernebiotechnologie.de\/?page_id=2802","title":{"rendered":"Erasmus+ Treffen in Vilnius"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-video\"><video autoplay controls loop src=\"http:\/\/modernebiotechnologie.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/ERASMUS_Vilnius.mp4\"><\/video><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p style=\"font-size:20px\">Zum vierten Projekttreffen im zwei j\u00e4hrigen Projekt \u201eEuropean Challenges in Gene Editing<br>by CRISPR\u201c traf sich das Erasmus+ Team am Vilniaus Jezuitu Gimnazia in Vilnius zur<br>Durchf\u00fchrung eines Labor-Workshop\u2019s mit Pioniercharakter. Erstmals im Labor wurde auf<br>internationaler Ebene von Sch\u00fclern eine DNA-Sequenzierung mit der von Oxford Nanopore<br>entwickelten Third Generation Methode durchgef\u00fchrt. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sowie<br>deren Lehrkr\u00e4fte aus Frankreich, D\u00e4nemark, Deutschland, Griechenland, Polen, Slowakei und<br>der Tschechischen Republik wurden von den litauischen Gastgebern herzlich willkommen<br>gehei\u00dfen. Besonders gefreut haben wir uns \u00fcber die Teilnahme der amerikanischen<br>Delegation, bestehend aus Sch\u00fclern der Govenor\u2018s School for Science and Mathematics,<br>unserer langj\u00e4hrigen Partnerschule aus Hartsville (South Carolina).<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/modernebiotechnologie.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Gruppenbild-vor-der-Schule-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2718\" srcset=\"http:\/\/modernebiotechnologie.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Gruppenbild-vor-der-Schule-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/modernebiotechnologie.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Gruppenbild-vor-der-Schule-300x225.jpg 300w, http:\/\/modernebiotechnologie.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Gruppenbild-vor-der-Schule-768x576.jpg 768w, http:\/\/modernebiotechnologie.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Gruppenbild-vor-der-Schule-1536x1152.jpg 1536w, http:\/\/modernebiotechnologie.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Gruppenbild-vor-der-Schule-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:0px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n\n\n\n\n<p style=\"font-size:20px\">Vom 27.09.2023 &#8211; 06.10.2023 wurde in Vilnius, die im Mai 2023 in Istanbul erarbeitete<br>Unterrichtseinheit zum Thema DNA-Sequenzierung eines mittels CRISPR\/Cas9<br>geschnittenen Plasmids evaluiert. Neben der praktischen Durchf\u00fchrung des Experiments<br>wurden ebenfalls erarbeitete Unterrichtsmaterialien pr\u00e4sentiert und damit auf den \u201ePr\u00fcfstand\u201c<br>gestellt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/modernebiotechnologie.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Laborbild-Kopie-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2719\" srcset=\"http:\/\/modernebiotechnologie.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Laborbild-Kopie-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/modernebiotechnologie.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Laborbild-Kopie-300x225.jpg 300w, http:\/\/modernebiotechnologie.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Laborbild-Kopie-768x576.jpg 768w, http:\/\/modernebiotechnologie.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Laborbild-Kopie-1536x1152.jpg 1536w, http:\/\/modernebiotechnologie.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Laborbild-Kopie-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p style=\"font-size:20px\">Angeleitet wurde das Laborpraktikum von einem internationalen Mentorenteam, bestehend<br>aus Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern aus Polen, D\u00e4nemark und Litauen. Im ersten Arbeitsschritt des<br>mehrt\u00e4gigen Laborpraktikums wurde die CRISPR guide-RNA (gRNA), welche spezifisch<br>programmierbar sein soll und die Endonuklease Cas9 an ihr spezifisches Ziel im Genom<br>leitet, von allen Arbeitsgruppen \u00fcber das Verfahren der in-vitro Transkription selbst<br>synthetisiert. Mittels Gel-Elektrophorese wurde die erfolgreiche Synthese der gRNA<br>nachgewiesen. Daraufhin brachten die Arbeitsgruppen die Endonuklease Cas9 mit der gRNA<br>zusammen und bildeten damit den aktiven CRISPR\/Cas9-Komplex, die sogenannte<br>Genschere. Erneut mittels Gel-Elektrophorese wurde nachgewiesen, dass dieser Komplex<br>erfolgreich einen Schnitt in die ringf\u00f6rmige DNA des Plasmids pBR322 (4361 BP) f\u00fchrte und<br>dieses damit linearisierte. Mittels Sequenzierung sollte schlie\u00dflich \u00fcberpr\u00fcft werden, ob der<br>Schnitt tats\u00e4chlich programmierbar war oder an einer willk\u00fcrlichen Stelle im Plasmid<br>erfolgte.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"744\" src=\"http:\/\/modernebiotechnologie.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Ergebnis-der-Sequenzierung-1024x744.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2720\" srcset=\"http:\/\/modernebiotechnologie.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Ergebnis-der-Sequenzierung-1024x744.png 1024w, http:\/\/modernebiotechnologie.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Ergebnis-der-Sequenzierung-300x218.png 300w, http:\/\/modernebiotechnologie.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Ergebnis-der-Sequenzierung-768x558.png 768w, http:\/\/modernebiotechnologie.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Ergebnis-der-Sequenzierung-1536x1116.png 1536w, http:\/\/modernebiotechnologie.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Ergebnis-der-Sequenzierung.png 1750w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p style=\"font-size:20px\">Als H\u00f6hepunkt des Labor-Workshops wurde das linearisierte Plasmid mittels Oxford<br>Nanopore Technologie, einer Third Generation Sequencing Methode, sequenziert. Mit Hilfe<br>der Sequenzierung konnte so eindeutig die basengenaue Position des Schnitts durch die<br>Endonuklease CRISPR\/Cas9 in allen 22 international besetzten Arbeitsgruppen nachgewiesen<br>werden. Unterst\u00fctzt wurde das Laborpraktikum von dem global operierenden Biotechnologie<br>Unternehmen Thermo Fisher Scientific, welches uns die ben\u00f6tigten Laborger\u00e4te und Chemikalien bereitgestellt hat. Dar\u00fcber hinaus lud uns das Unternehmen zu einem Besuch<br>ihrer Forschungslabore ein.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/modernebiotechnologie.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Syxnys-defense-system-Kopie-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2721\" srcset=\"http:\/\/modernebiotechnologie.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Syxnys-defense-system-Kopie-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/modernebiotechnologie.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Syxnys-defense-system-Kopie-300x225.jpg 300w, http:\/\/modernebiotechnologie.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Syxnys-defense-system-Kopie-768x576.jpg 768w, http:\/\/modernebiotechnologie.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Syxnys-defense-system-Kopie-1536x1152.jpg 1536w, http:\/\/modernebiotechnologie.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Syxnys-defense-system-Kopie-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p style=\"font-size:20px\">Au\u00dferdem stand ein Besuch der Universit\u00e4t Vilnius auf dem Plan. Eingeladen wurde das<br>Erasmus+ Team vom renommierten litauischen Wissenschaftler Prof. Virginijus Siksnys,<br>einem Pionier auf dem Fachgebiet der Gen-Editierung mittels CRISPR\/Cas9. Nach seinem<br>spannenden Vortrag nahm er sich ausf\u00fchrlich Zeit die Fragen der Sch\u00fcler und Lehrer zu<br>beantworten. Abgerundet wurde das Treffen von dem Besuch der mittelalterlichen Burg in<br>Trakai, erbaut im 15. Jahrhundert, und einem wundervollen Abschlussessen, bei dem wir<br>unsere eindrucksvollen Erlebnisse dieses Workshops revue passieren lassen konnten.<br>Am Ende des Treffens waren sich alle Teilnehmer dar\u00fcber einig, dass die gemeinsame<br>Erarbeitung der Unterrichtseinheit zum Thema CRISPR\/Cas9 und der sich anschlie\u00dfenden<br>Sequenzierung, erst Dank der F\u00f6rderung durch die Europ\u00e4ische Union erm\u00f6glicht wurde und<br>dabei Pionierarbeit zum Nutzen aller Schulen auf internationaler Ebene geleistet wurde. Die<br>komplette Unterrichtseinheit und vieles mehr zum Labor Workshop in Vilnius steht unter:<br>http:\/\/www.geneeditingbycrispr.com interessierten Schulen zum Download bereit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum vierten Projekttreffen im zwei j\u00e4hrigen Projekt \u201eEuropean Challenges in Gene Editingby CRISPR\u201c traf sich das Erasmus+ Team am Vilniaus Jezuitu Gimnazia in Vilnius zurDurchf\u00fchrung eines Labor-Workshop\u2019s mit Pioniercharakter. Erstmals im Labor wurde aufinternationaler Ebene von Sch\u00fclern eine DNA-Sequenzierung mit der von Oxford Nanoporeentwickelten Third Generation Methode durchgef\u00fchrt. 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